Gemeinsame Schutzerklärung

Gemeinsame Erklärung zum Schutz vor sexualisierter Gewalt

Was?

Die Gemeinsame Erklärung zum Schutz vor sexualisierter Gewalt von Träger und Mitarbeiter/in löst die bisherige sog. Kinderschutzerklärung ab, um stärker den gemeinsamen Schutzauftrag von Organisation und Mitarbeitenden mit den jeweiligen Verantwortlichkeiten hervorzuheben. In der Erklärung verpflichten sich die Unterzeichnenden zum Schutz der ihnen anvertrauten Kinder, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen vor sexualisierter Gewalt.

Wer und wann?

Um von Anfang an die Bedeutung des Schutzauftrags vor sexualisierter Gewalt in der jeweiligen Einrichtung deutlich zu machen, müssen alle beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in Kontakt mit Kindern, Jugendlichen oder erwachsenen Schutzbefohlenen stehen oder eine Leitungsfunktion in diesen Bereichen ausüben, zu Beginn ihrer dienstlichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit die Gemeinsame Schutzerklärung unterzeichnen.

Verantwortlich

Die Leitung eines Trägers ist dafür verantwortlich, dass die betreffenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Gemeinsame Erklärung unterzeichnen. Für den Träger wird die Gemeinsame Erklärung durch eine von der Leitung bestimmten Person unterschrieben. Eine Ausfertigung der Erklärung erhält die bzw. der Mitarbeitende, eine wird beim Träger mit den Personalunterlagen aufbewahrt.

Gültigkeit der Kinderschutzerklärung

Diejenigen, die bereits eine Kinderschutzerklärung (nach der Präventionsordnung von 2012) abgegeben haben, brauchen die Gemeinsame Erklärung nicht zusätzlich zu unterzeichnen.

Kontakt

Burkhard Rooß
Präventionsbeauftragter des Erzbistums Berlin
Ahornallee 33, 14050 Berlin
Tel.: (030) 204 548 3-27
E-Mail: burkhard.rooss(ät)erzbistumberlin.de