Prävention von sexualisierter Gewalt

gegen Kinder, Jugendliche und erwachsene Schutzbefohlene im Erzbistum Berlin

Der Schutz von Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen vor sexualisierter Gewalt in katholischen Gemeinden, Einrichtungen, Verbänden und Vereinen im Erzbistum Berlin ist integraler Bestand der pastoralen Arbeit im Erzbistum Berlin. Ziel ist es, im Erzbistum Berlin eine Kultur der Achtsamkeit zu fördern und zu stärken, um Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen sichere Räume des Aufwachsens, der Entwicklungsförderung und der Pflege zu bieten.

Dieser Schutz war in der Vergangenheit nicht immer gewährleistet, Übergriffe und sexueller Missbrauch verletzten die Integrität und Würde einzelner Menschen und schädigten deren gesunde leibliche und seelische Entwicklung in erheblichem Maß.

Ziele

Die Präventionsarbeit im Erzbistum Berlin zielt deswegen darauf

  • grundlegender Informationen im Themenfeld sexualisierte Gewalt zu vermitteln,
  • die innere Haltung zu einem wertschätzenden und respektvollen Umgang zu stärken,
  • eine Kultur der Achtsamkeit zu fördern und zu einem fachlich adäquaten Nähe-Distanz-Verhältnis anzuleiten,
  • offener Kommunikation zu fördern und das Themenfeld zu enttabuisieren,
  • die Handlungsfähigkeit zur Vorbeugung sexualisierter Gewalt zu stärken und
  • Hinweise auf sexualisierte Gewalt frühzeitig zu erkennen und die Fähigkeit zu qualifizierter Intervention zu stärken.

Aktuelle Maßnahmen

Im Zentrum der Präventionsarbeit stehen zunächst

  • die Vorlage von erweiterten Führungszeugnissen,
  • die verpflichtende Schulung von allen beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
  • die Unterzeichnung einer Gemeinsamen Erklärung zum Schutz vor sexualisierter Gewalt von Organisation und Mitarbeiter/in
  • die Erarbeitung von institutionellen Schutzkonzepten.

Aufgaben Präventionsbeauftragter

Die Prävention von sexualisierter Gewalt ist Bestandteil der Arbeit aller katholischen Einrichtungen im Erzbistum Berlin und wird unterstützt durch Maßnahmen des Präventionsbeauftragten in den Bereichen:

  • Schulung,
  • Personalentwicklung,
  • Qualitätsmanagement,
  • Sexualpädagogik und
  • Vernetzung.

Aufgaben des Präventionsbeauftragten im Detail

     

Kontakt

Burkhard Rooß
Präventionsbeauftragter des Erzbistums Berlin
Ahornallee 33, 14050 Berlin
Tel.: (030) 204 548 3-27
E-Mail: burkhard.rooss(ät)erzbistumberlin.de