Präventionsordnung

Kardinal Woelki hat mit der „Ordnung zur Prävention von sexualisierter Gewalt an Minderjährigen und erwachsenen Schutzbefohlenen im Bereich des Erzbistums Berlin (Präventionsordnung)“ vom 1.7.2014 festgelegt, wie die von den Deutschen Bischöfen veröffentlichte Rahmenordnung Prävention von 2013 im Erzbistum Berlin umgesetzt werden soll.

Die wesentlichen Bausteine der Präventionsordnung sind:

  • Schulung von beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
  • Institutionelles Schutzkonzept
  • Personalauswahl und -begleitung
  • Erweitertes Führungszeugnis
  • Gemeinsame Erklärung zum Schutz vor sexualisierter Gewalt von Organisation und Mitarbeiter/in
  • Verhaltenskodex
  • Beratungs- und Beschwerdewege
  • Sexualpädagogische Begleitung
  • Qualitätsmanagement
  • Einrichtung einer Koordinationsstelle für Prävention

Die Präventionsordnung bezieht sich auf die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen und gilt für alle dem Erzbischof unmittelbar zugeordneten Einrichtungen und Dienststellen, insbesondere die Erzdiözese, die Kirchengemeinden und katholischen Schulen. Sie gilt außerdem für alle sonstigen kirchlichen Rechtsträger wie bspw. den Caritasverband, die Jugendverbände, alle weiteren katholischen Vereine, Geistlichen Gemeinschaften und Stiftungen.

Katholischen Rechtsträgern, die nicht in diözesaner Zuständigkeit stehen, wie z.B. die Ordensgemeinschaften päpstlichen Rechts, wird die Entwicklung einer eigenen Ordnung bzw. die Übernahme der Präventionsordnung dringend empfohlen.

Kontakt

Burkhard Rooß
Präventionsbeauftragter des Erzbistums Berlin
Ahornallee 33, 14050 Berlin
Tel.: (030) 204 548 3-27
E-Mail: burkhard.rooss(ät)erzbistumberlin.de